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8. Seminar mit Jumin Chen

Im Yiquan soll die ursprüngliche Kampffähigkeit (Yuan Shen – ursprünglicher Geist) entwickelt werden, nicht angelernte Techniken (Shi Shen – erworbener Geist).

Jing Shen Jiaji
Bei der Übung eine Vorstellung verwenden, die einer echten Situation entspricht. Z.B. angenehme Vorstellung wie auf Urlaub, sich groß denken, etc.

Yinian Youdao
„mit Vorstellung lenken“ – bezieht sich auf Vorstellungsarbeit wie Federn, Bälle, Wasser, etc.

Zhanzhuang
Vorstellung: ein feiner Faden der leicht reißt geht von einem Baum in der Ferne zu
-    Stirn
-    Fingerspitzen (nach vorn)
-    Schultern
-    Durch die Brust zum Punkt Jiajie zwischen den Schulterblättern
-    Durch den Körper zum Punkt Mingmen gegenüber vom Nabel
-    Zu den beiden Hüftknochen
Stufenweise Punkte hinzufügen, Stellung mit Armen hängend oder Fuan (Fingerspitzen nach vorn).
Faden vorsichtig ziehen, nicht abreißen, wieder lockerlassen.

Chengbao:
Papierball halten, am Ball hängt der dünne Faden zum Baum, ziehen, nicht abreißen, lockerlassen.
Vorstellung 2:
Die Fäden sind auf der Köperrückseite, wir ziehen nach vorn. Hände hinten auf den Hüftknochen in Erholungsstellung.

Aufwärmen:
Schnelles normales Gehen im Kreis
-    Hände durch Honig ziehen
-    Durch den Sumpf gehen mit Armen in Chengbao
-    In Tuobao
Fali
Schritt vor und „bremsen“ wie auf Bremspedal. Explosiv
-    Faust locker, beim Bremsen Finger strecken und kurz anspannen und spreizen, gleich wieder locker.
-    Faust nach innen gedreht in Chengbao, beim Bremsen Handflächen nach vorne drehen und Finger nach oben spreizen, gleich wieder locker.
-    Ellbogen nach hinten oben schrauben, Fingerseite der Faust dreht nach außen. Dabei die Federn Knie/Knie, Knie/Hüfte, Kopf/Fuß drücken und Ellbogen/Baum ziehen.
-    Zusätzlich andere Faust zu einem geraden Schlag „Zhi Quan“ strecken. Betonung liegt aber auf Ellbogen nach hinten ziehen.

Schrittechnik
In Dingbabu
-    Gleitschritt nach vorne und rückwärts
-    Drehschritt, vorderen Fuß leicht nach außen drehen, hinteren nachsetzen und nachdrehen
-    Das selbe mit Faustschlag und Ellbogen kombinieren

Hausübung:
Hunyuan Zhuang mindestens 30 Minuten
1. Vorne (plus innen und unten) / hinten (plus außen und oben)
2. Oben (innen/vorn) / unten (außen/hinten)
3. Innen (vorne/unten) / außen (hinten/oben)

Alternativ: Faden an Baum mit 11 Federn wie vorher beschrieben
a.    Papierball
b.    Holzball
c.    Baum umarmen
d.    Im Wasser
Shili:
- Shengui Choshui im Stand
-    mit Schritt
- anderes Shili
- Zhi Quan
- Fali mit Handflächen nach vorne strecken

Warum Yiquan üben?

Wir sind uns alle bewusst, dass unsere moderne Lebensweise zwar bequem aber nicht immer so natürlich und gesund ist. Inzwischen spricht man sogar von „Zivilisationskrankheiten“, dazu zählen lebensbedrohliche Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems (eine der häufigstenTodesursachen) ebenso wie weniger bedrohliche, aber dennoch ernste Probleme wie chronische Rücken- oder Kopfschmerzen. Trotz modernster medizinischer Versorgung scheinen wir diesen Problemen hilflos ausgeliefert zu sein. Die gute Nachricht ist, dass wir selbst Verantwortung übernehmen können und mit Yiquan eine wirkungsvolle Methode bekommen, die mit ihren oft technisch-mechanischen Anweisungen und Vorstellungen (z.B. Metallfedern zusammendrücken und auseinanderziehen) zusätzlich für moderne Westler sehr ansprechend und leicht verständlich ist.

Aus chinesischer Sicht würde man diese Zivilisationskrankheiten damit erklären, dass der „erworbene Geist“, also unser Intellekt, den regulierenden und die Gesundheit erhaltenden „ursprünglichen Geist“ stört, weil er durch die Herausforderungen des modernen Lebensstils das Übergewicht bekommen hat. Wir müssen immer mehr in immer kürzerer Zeit bewältigen, das Tempo scheint sich ständig zu beschleunigen, der Druck lässt nie nach, Freizeit und Arbeitszeit verschwimmen immer mehr durch mobile Kommunikation und dem Drang nach Flexibilität. Man kann sich leicht vorstellen, wie die „Energie“ nach oben in den Kopf steigt. Es kommt zu einem Krankheitsbild, das man in der TCM als „obere Fülle und untere Leere“ bezeichnet. Wir werden kopflastig, der Körper wird vernachlässigt. Dazu kommt noch, dass geistige Arbeit in unserer Gesellschaft höher eingeschätzt wird als körperliche, der Geist wird dadurch vom Körper abgekoppelt und mehr beansprucht als der Körper. Das äußert sich oft in hochgezogenen Schultern. Als ich anfing chinesische Kampfkunst zu üben, war ich überrascht, dass ich meine Schultern im vermeintlich entspannten Zustand noch einige Zentimeter senken konnte und begann diese unnötige Verspannung auch im Alltag wahrzunehmen und zu reduzieren.

Im gesundheitsorientierte Yiquan stellen wir uns vor, dass wir in einer angenehmen Umgebung, etwa in einer schönen Landschaft in einer entspannten Situation sind. Diese Vorstellungsarbeit ist ein zentraler Punkt im Yiquan (Yi bedeutet Vorstellung). Wir können dazu auch tatsächlich Erlebtes wie etwa Eindrücke aus dem letzten Urlaub verwenden. Auf diese Weise kann man schnell mal zwanzig Minuten Urlaub in der Karibik verbringen, und zwar ohne den Stress der aufwendigen Anreise. Das kommt auch finanziell viel günstiger. Mit dieser Aussage habe ich Ihnen jetzt hoffentlich ein kleines Lächeln entlockt, sie war aber durchaus ernst gemeint! Aus der Hirnforschung wissen wir, dass das Gehirn keinen Unterschied zwischen dem Vorgestellten und dem tatsächlich Erlebten kennt, die physiologischen Reaktionen auf diesen „Urlaub mit Yi“ sind die selben.  Einer meiner Schüler litt in einer schwierigen Lebensphase an Schlafstörungen. Nach seinem ersten Training konnte er zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder durchschlafen!

Im Yiquan lernen wir, Körper und Geist zu verbinden. Das klingt vielleicht esoterisch, ist aber ganz leicht verständlich. Wir üben zum Beispiel eine einfache Bewegung mit einer bestimmten Vorstellung, das heißt wir machen etwas mit unserem Körper und sind geistig ganz dabei. Die meditative Qualität der Übung ist wie Urlaub für das strapazierte Nervensystem, trotzdem ist das Gehirn sehr aktiv, es gibt ein wahres Neuronen-Feuerwerk und mit regelmäßiger Übung entstehen neue Verbindungen zwischen den einzelnen Nervenzellen. Viele Übende stellen fest,  dass sie anfangs gar keine Kontrolle über einzelne Bereiche des Körpers haben. Sehr häufig habe ich das im Bereich des unteren Rückens beobachtet, also dem Bereich in dem sich die typischen „Kreuzschmerzen“ abspielen. Die meisten Anfänger werden sich beim Training der Verspannungen bewusst, die sie gar nicht mehr gespürt hatten. Leider sind wir anfangs dadurch mit scheinbar negativen Effekten konfrontiert, die sich aber allmählich überwinden lassen. Entspannung ist ein aktiver Prozess den uns niemand abnehmen kann. Eine Behandlung vom Masseur kann kurzfristig Erleichterung bringen aber wenn wir unsere Verspannungen nicht selbst „abschalten“ und Fehlhaltungen korrigieren werden sie sich immer wieder neu aufbauen. Die Stehübung korrigiert diese Fehlhaltungen nach und nach und lehrt uns, uns aktiv zu entspannen.

Später üben wir mit komplexen Vorstellungen, etwa mit der Vorstellung, uns in mehrere Richtungen gleichzeitig zu bewegen. Dabei bleiben wir aber entspannt, ganz mit der Aufmerksamkeit im Körper und verbinden dessen einzelne Teile zunehmend zu einer Einheit. Die Fähigkeit, konzentriert aber entspannt bei einer komplexen Tätigkeit zu verweilen, hilft uns im modernen Alltag. Wir können so energieeffizient arbeiten und im Köper präsent bleiben.

Durch die Stehübung wird der Körper nicht nur zur Einheit, er bekommt auch eine elastische und starke Struktur. Wir üben oft mit der Vorstellung einen Ball zu halten. In einem luftgefüllten Ball wirkt der Druck der Luft in gleichmäßig nach außen, während die elastische Haut des Balles ebenso gleichmäßig nach innen zieht. Beide Kräfte halten sich das Gleichgewicht. wenn man den Ball auf den Boden schleudert, prallt er zurück. Viele geübte Yiquan Leute machen bei Stürzen die Erfahrung, dass sie ähnlich elastisch vom Boden oder von einem Hindernis abprallen und sich nicht nur nicht ernsthaft verletzen sondern oft kaum Schmerzen verspüren. Das habe ich selbst schon mehrmals sehr eindrücklich erlebt.

Aber auch Menschen die vorwiegend körperlich tätig sind haben oft Beschwerden. Ich arbeitete einige Zeit mit einer Heilmasseuse, die durch ihre Arbeit starke körperliche Schmerzen bekommen hatte. In ihrer Berufsausbildung wurde zwar das nötige Fachwissen über Behandlungsmethoden und die entsprechenden Handgriffe vermittelt, der Köper des Behandlers wurde aber ignoriert. Durch das Yiquan lernte sie bei der Behandlung eine günstigere Haltung einzunehmen und ihren Körper als Einheit zu benutzen. Durch den Einsatz von Vorstellungskraft bekam sie das Gefühl, präziser und müheloser arbeiten zu können. In einer traditionellen asiatischen Methode, wie etwa dem Shiatsu, wären diese Aspekte von Haus aus integriert gewesen, die in ihrer westlichen Ausbildung fehlenden Fähigkeiten konnte sie mit Yiquan kompensieren.

Von der psychischen Seite her ist abschließend noch zu sagen, dass viele Menschen sofort die wohltuende und beruhigende Wirkung der Übungen spüren. Das gut verwurzelte, mit beiden Beinen fest im Leben stehen bringt uns wieder zurück auf den Boden. Allein dieser grundlegende Aspekt der Stehübung ist so wertvoll, dass er von körperorientierten Schulen der Psychotherapie als „Grounding“ übernommen wurde. Das Zusammenbringen der verschiedenen Körperteile im Raum und in Bezug zueinander hat zusätzlich eine heilsame, integrierende Wirkung.

In alldem zeigt sich, wie ganzheitlich und praktisch die Yiquan Methode funktioniert und aufgebaut ist. Einfach und klar strukturiert, dennoch profund.

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Beim sechsten Ausbildungswochenende mit Jumin Chen wurde die Thematik des Yaofa (seitliche Bewegung) und Xuánfa (Kombinationen aus vor/zurück mit links/rechts) weiter vertieft.

Nachdem am vorhergehenden Wochendene eine gleichläufige, oder nach Jumin “kompakte” Bewegung, geübt wurde, kam diesmal als zusätzliche Dimension eine gegenläufige Körperbewegungen dazu. Jumin sprach dabei von “flexibler” Bewegung, das heisst, die Arme bewegen sich in die Gegenrichtung des Körpers. Dies kann beim Tuishuo eingesetzt werden indem der Körper zur Seite und aus der Angriffslinie geht und die Arme den Gegner zusätzlich seitlich ablenken.

Nochmal zusammengefasst

Gleichläufige oder kompakte Körperbewegung – der ganze Körper bewegt sich als Einheit:

Yaofa -  links/recht, Körper bewegt sich als Einheit seitlich

Xuán Fa 1. rechteckig, 2. diamantförmig, 3. kreisförmig – Körper bewegt sich als Einheit, beim vor gehen zusätzlich schießen, beim zurück gehen zusätzlich öffnen

Gegenläufige oder flexible Bewegung – Arme und Körper bewegen sich gegenläufig:

Yaofa – z.B. Arme nach links, Körper nach rechts und umgekehrt

Xuán Fa – Körper vor, Arme ziehen; Körper auf eine Seite, Arme auf andere

Ausserdem wurde ein Überblick über die Systematik der Shili Übungen anhand folgender Kategorien gegeben:

Jichu Shili – Grundlegende Shili

a) Pingtui – vor/zurück
b) Kaihe – öffnen/schließen
c) Poshui – hoch/tief

Tuishuo Shili – Pushhands Shili

a) Guogua Shili – haken/ziehen
b) Fuan Shili – heben/schließen, drücken/ziehen
c) ausständig

Shenfa Shili – Körpershili (Körper bewegt sich gegenläufig)

a) Yaofa Shili – seitliche Richtung
b) Xuán Fa Shili – vor/zurück kombiniert mit seitlich
c) aussständig

Jiji Shili – Kampf Shili

a)
b)
c)

Weitere Erläuterungen betrafen die Qualität der Vorstellung (Yi)

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bkfFilm- und Infoabend “Taoist Energy Arts” mit Bruce Kumar Frantzis

Raum für Bewegung, Sonntag, 25. 01. 2009, 18:00h

Ein Überblick über Qigong und Innere Kampfkünste in China. Der Film dauert ca. 60 min und ist in Englischer Sprache. Anschließend besteht die Gelegenheit sich näher über das neue Kursprogramm zu informieren.

B.K Frantzis hat über 40 Jahre Erfahrung in Chi Gung (Qi Gong), Meditation und Kampfkunst.

Nach 16 Jahren Trainingserfahrung in Asien hat er ein sytematisches Übungssystem der taoistischen Lehren entwickelt.

1981 wurde er als einer von zwei Schülern des verstorbenen taoisten Liu Hung Chie angenommen.
1986 wurde er als Linienhalter des Systems von Liu Hung Chie ernannt. Liu beauftragte ihn damit Lao Tse`s Wasserlehre der taoistischen Meditation zu verbreiten.
Zwanzig Jahre Training waren eine Vorbereitung für das Training mit Meister Liu. 1961 begann B.Frantzis mit dem Training der Kampfkünste.
Bevor er nach Japan ging erreichte er Schwarzgurte in verschiedenen japanischen Kampfkünsten wie z.B. Karate, Aikido und Judo. In Japan trainierte er zwei Jahre unter dem Aikido Begründer Morihei Ueshiba.
Später führte ihn sein Training auch nach China und Indien. In Indien befasste er sich mit Yoga und tantrischen Praktiken.
In China lernte er von vielen grossen Meistern Tai Chi, Chi Gung, Kampfkünste und Tui Na.
Nach Liu`s Tod 1986 ging er zurück in die USA um zu unterrichten, was er gelernt hatte.

Beitrag Yiquan Buch

Wir sind uns alle bewusst, dass unsere moderne Lebensweise zwar bequem aber nicht immer so natürlich und gesund ist. Inzwischen spricht man sogar von „Zivilisationskrankheiten“, dazu zählen lebensbedrohliche Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems (eine der häufigstenTodesursachen) ebenso wie weniger bedrohliche, aber dennoch ernste Probleme wie chronische Rücken- oder Kopfschmerzen. Trotz modernster medizinischer Versorgung scheinen wir diesen Problemen hilflos ausgeliefert zu sein. Die gute Nachricht ist, dass wir selbst Verantwortung übernehmen können und mit Yiquan eine wirkungsvolle Methode bekommen, die mit ihren oft technisch-mechanischen Anweisungen und Vorstellungen (z.B. Metallfedern zusammendrücken und auseinanderziehen) zusätzlich für moderne Westler sehr ansprechend und leicht verständlich ist.

Aus chinesischer Sicht würde man diese Zivilisationskrankheiten damit erklären, dass der „erworbene Geist“, also unser Intellekt, den regulierenden und die Gesundheit erhaltenden „ursprünglichen Geist“ stört, weil er durch die Herausforderungen des modernen Lebensstils das Übergewicht bekommen hat. Wir müssen immer mehr in immer kürzerer Zeit bewältigen, das Tempo scheint sich ständig zu beschleunigen, der Druck lässt nie nach, Freizeit und Arbeitszeit verschwimmen immer mehr durch mobile Kommunikation und dem Drang nach Flexibilität. Man kann sich leicht vorstellen, wie die „Energie“ nach oben in den Kopf steigt. Es kommt zu einem Krankheitsbild, das man in der TCM als „obere Fülle und untere Leere“ bezeichnet. Wir werden kopflastig, der Körper wird vernachlässigt. Dazu kommt noch, dass geistige Arbeit in unserer Gesellschaft höher eingeschätzt wird als körperliche, der Geist wird dadurch vom Körper abgekoppelt und mehr beansprucht als der Körper. Das äußert sich oft in hochgezogenen Schultern. Als ich anfing chinesische Kampfkunst zu üben, war ich überrascht, dass ich meine Schultern im vermeintlich entspannten Zustand noch einige Zentimeter senken konnte und begann diese unnötige Verspannung auch im Alltag wahrzunehmen und zu reduzieren.

Im gesundheitsorientierte Yiquan stellen wir uns vor, dass wir in einer angenehmen Umgebung, etwa in einer schönen Landschaft in einer entspannten Situation sind. Diese Vorstellungsarbeit ist ein zentraler Punkt im Yiquan (Yi bedeutet Vorstellung). Wir können dazu auch tatsächlich Erlebtes wie etwa Eindrücke aus dem letzten Urlaub verwenden. Auf diese Weise kann man schnell mal zwanzig Minuten Urlaub in der Karibik verbringen, und zwar ohne den Stress der aufwendigen Anreise. Das kommt auch finanziell viel günstiger. Mit dieser Aussage habe ich Ihnen jetzt hoffentlich ein kleines Lächeln entlockt, sie war aber durchaus ernst gemeint! Aus der Hirnforschung wissen wir, dass das Gehirn keinen Unterschied zwischen dem Vorgestellten und dem tatsächlich Erlebten kennt, die physiologischen Reaktionen auf diesen „Urlaub mit Yi“ sind die selben. Einer meiner Schüler litt in einer schwierigen Lebensphase an Schlafstörungen. Nach seinem ersten Training konnte er zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder durchschlafen!

Im Yiquan lernen wir, Körper und Geist zu verbinden. Das klingt vielleicht esoterisch, ist aber ganz leicht verständlich. Wir üben zum Beispiel eine einfache Bewegung mit einer bestimmten Vorstellung, das heißt wir machen etwas mit unserem Körper und sind geistig ganz dabei. Die meditative Qualität der Übung ist wie Urlaub für das strapazierte Nervensystem, trotzdem ist das Gehirn sehr aktiv, es gibt ein wahres Neuronen-Feuerwerk und mit regelmäßiger Übung entstehen neue Verbindungen zwischen den einzelnen Nervenzellen. Viele Übende stellen fest, dass sie anfangs gar keine Kontrolle über einzelne Bereiche des Körpers haben. Sehr häufig habe ich das im Bereich des unteren Rückens beobachtet, also dem Bereich in dem sich die typischen „Kreuzschmerzen“ abspielen. Die meisten Anfänger werden sich beim Training der Verspannungen bewusst, die sie gar nicht mehr gespürt hatten. Leider sind wir anfangs dadurch mit scheinbar negativen Effekten konfrontiert, die sich aber allmählich überwinden lassen. Entspannung ist ein aktiver Prozess den uns niemand abnehmen kann. Eine Behandlung vom Masseur kann kurzfristig Erleichterung bringen aber wenn wir unsere Verspannungen nicht selbst „abschalten“ und Fehlhaltungen korrigieren werden sie sich immer wieder neu aufbauen. Die Stehübung korrigiert diese Fehlhaltungen nach und nach und lehrt uns, uns aktiv zu entspannen.

Später üben wir mit komplexen Vorstellungen, etwa mit der Vorstellung, uns in mehrere Richtungen gleichzeitig zu bewegen. Dabei bleiben wir aber entspannt, ganz mit der Aufmerksamkeit im Körper und verbinden dessen einzelne Teile zunehmend zu einer Einheit. Die Fähigkeit, konzentriert aber entspannt bei einer komplexen Tätigkeit zu verweilen, hilft uns im modernen Alltag. Wir können so energieeffizient arbeiten und im Köper präsent bleiben.

Durch die Stehübung wird der Körper nicht nur zur Einheit, er bekommt auch eine elastische und starke Struktur. Wir üben oft mit der Vorstellung einen Ball zu halten. In einem luftgefüllten Ball wirkt der Druck der Luft in gleichmäßig nach außen, während die elastische Haut des Balles ebenso gleichmäßig nach innen zieht. Beide Kräfte halten sich das Gleichgewicht. wenn man den Ball auf den Boden schleudert, prallt er zurück. Viele geübte Yiquan Leute machen bei Stürzen die Erfahrung, dass sie ähnlich elastisch vom Boden oder von einem Hindernis abprallen und sich nicht nur nicht ernsthaft verletzen sondern oft kaum Schmerzen verspüren. Das habe ich selbst schon mehrmals sehr eindrücklich erlebt.

Aber auch Menschen die vorwiegend körperlich tätig sind haben oft Beschwerden. Ich arbeitete einige Zeit mit einer Heilmasseuse, die durch ihre Arbeit starke körperliche Schmerzen bekommen hatte. In ihrer Berufsausbildung wurde zwar das nötige Fachwissen über Behandlungsmethoden und die entsprechenden Handgriffe vermittelt, der Köper des Behandlers wurde aber ignoriert. Durch das Yiquan lernte sie bei der Behandlung eine günstigere Haltung einzunehmen und ihren Körper als Einheit zu benutzen. Durch den Einsatz von Vorstellungskraft bekam sie das Gefühl, präziser und müheloser arbeiten zu können. In einer traditionellen asiatischen Methode, wie etwa dem Shiatsu, wären diese Aspekte von Haus aus integriert gewesen, die in ihrer westlichen Ausbildung fehlenden Fähigkeiten konnte sie mit Yiquan kompensieren.

Von der psychischen Seite her ist abschließend noch zu sagen, dass viele Menschen sofort die wohltuende und beruhigende Wirkung der Übungen spüren. Das gut verwurzelte, mit beiden Beinen fest im Leben stehen bringt uns wieder zurück auf den Boden. Allein dieser grundlegende Aspekt der Stehübung ist so wertvoll, dass er von körperorientierten Schulen der Psychotherapie als „Grounding“ übernommen wurde. Das Zusammenbringen der verschiedenen Körperteile im Raum und in Bezug zueinander hat zusätzlich eine heilsame, integrierende Wirkung.

In alldem zeigt sich, wie ganzheitlich und praktisch die Yiquan Methode funktioniert und aufgebaut ist. Einfach und klar strukturiert, dennoch profund.

Beim Yiquan geht es viel darum, wie der Geist mit seiner Vorstellungskraft (Yi) den Körper beeinflusst. Roman Grasberger, der zurzeit die Yiquan Lehrer Ausbildung bei Jumin Chen absolviert, hat einige populärwissenschaftliche Literaturtipps zu den neurobiologischen Grundlagen dieser Vorgänge zusammengestellt.

Dabei handelt es sich nach seinen eigenen Worten “um verallgemeinerte Behandlung der Methoden/Themen welcher wir uns auch beim Yiquan bedienen”.

Manfred Spitzer – Geist im Netz
Gerald M. Edelman, Giulio Tononi – Gehirn und Geist
Joachim Bauer – Das Gedächtnis des Körpers
John C. Eccles – Wie das Selbst sein Gehirn steuert
Tor Norretranders – Die Wissenschaft des Bewusstseins
Humberto R. Maturana – Biologie der Realität
Joseph Ledoux – Das Netz der Persönlichkeit

truegongfu: Martin, du bist gerade aus Japan zurückgekommen. Was hast du dort gemacht?

Martin Wundsam: Ja, das stimmt. Ich war fast drei Wochen in Japan. Es ging hauptsächlich um Seiki aber wir hatten ein sehr dichtes und vielfältiges Programm.

T: Was ist das für eine Methode?

M: Seki ist eine Behandlungsmethode, die von Akinobu Kishi entwickelt wurde. Er war ein sehr erfolgreicher Shiatsu Therapeut und verdiente in den siebziger Jahren eine Menge Geld im Westen, vor allem in Frankreich. Mit fast 30 Jahren hatte er dann eine schwere persönliche Krise und zog sich nach Japan zurück, wo er intesiv shintoistische Rituale praktizierte. Dabei erlebte er ein 3 Tage andauerndes “Katsugen”, das sind unwillkürlicher Bewegungen die spontan auftreten. Er hatte zeitweise das Gefühl verrückt zu werden, spürte aber gleichzeitig, dass sein Geist immer klarer wurde.  Schließlich entwickelte er seine eigene Methode, die mit Shiatsu überhaupt nichts mehr zu tun hat.

T: Das ist interessant, dieses Katsugen kling ganz nach einem Phänomen das im Qigong als “spontane Qi Bewegung” bekannt ist. Diese soll ebenfalls Blockaden beseitigen und zu Heilung führen. Kannst du uns die Methode näher erklären?

M: Wenn man Kishi bei der Arbeit zusieht ist das wirklich beeindruckend. Er kommt mit so wenig aus, es geht sehr viel um das Wahrnehmen.

T: Das erinnert mich an Feldtheorien. Ein Organismus beeinflusst den anderen und Zustände gleichen sich an. Der kranke Organismus richtet sich möglicherweise am Gesunden aus und strukturiert sich neu. Ich könnte mir vorstellen, dass solche Phänomene auch in der Psychotherapie eine wichtige Rolle spielen. Es geht dabei wohl um Resonanz.

M: Kishi Sensei hat sich bis jetzt geweigert ein Buch zu schreiben oder eine Schule zu gründen, er möchte dass seine Methode lebendig bleibt, dass seine Schüler selbst Erfahrungen machen, lernen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

T: So hat das auch Wang Xiangzhai, der Gründer des Yiquan gesehen. Er ermutigte seine Schüler immer zum Experimentieren und kritischen Denken. Fließen auch Kampfkunstelemente in seine Methode ein?

M: Es gibt keine direkte Verbindung aber Kishi’s Vater war Judo Champion. Außerdem steht Kishi der Omoto Sekte nahe, das ist ein Ablegers des Shintoismus, der traditionellen japanischen Religion. Interessanterweise war auch Ueshiba O Sensei, der Gründer des Aikido, bei Omoto. Außerdem haben wir Waraku geübt, das ist eine Kampfkunst die von Maeda Sensei, einem ehemaligen Karate Meister entwickelt wurde. Wir lernten einige Grundübungen, die auch mit sehr dicken Holzschwertern ausgeführt werden.

T: Du hast ja selbst längere Zeit Aikido geübt.

M: Ja das stimmt. Aikido ist eine rein defensive Kampfkunst die auf kreisförmigen Bewegungen basiert. Ueshiba war ein sehr spiritueller Mensch. Wir haben unter anderem in einem Dojo trainiert, in dem er auch schon unterrichtet hat. Das sagt schon was über den Stellenwert von Maeda Sensei, der hierzulande nicht so bekannt ist.

T: Ueshiba war ja während der japanischen Invasion in China. Manche Experten glauben, dass er dort mit Baguazhuang in Kontakt gekommen ist. Als ich das erste Mal Bagua gesehen habe hat es mich sehr stark an Aikido erinnert. Er hatte dort im Krieg in lebensbedrohlichen Situationen sehr starke spirituelle Erlebnisse. Aus seinem ursprüglich recht harten Aiki Bujutsu wurde dann das runde defensive Aikido, der “Weg der Harmonie”.

M: Das kann ich mir gut vorstellen. Ich habe übrigens auch sein Grab besucht.

T: Ihr habt also Seiki und Waraku geübt, was stand noch auf dem Programm?

M: Wir hatten ein sehr buntes Rahmenprogramm mit Kalligrafie, meditativer Kalligrafie, traditionellem japanischem Trommeln, Teezeremonie, No Theater und wir besuchten viele Schreine. Eigentlich war es ein bisschen wie eine Pilgerreise. Kishi führte uns zu einigen Plätzen die für ihn sehr wichtig sind. Dabei waren besonders zwei Schreine, bei denen ich spürte, dass es echte Kraftplätze waren.

T: War es dein erstes Mal in Japan?

M: Nein, ich war zuletzt vor 12 Jahren dort. Ich habe mich ja früher viel mit Shiatsu und Naikan beschäftigt. Japan ist schon ein tolles Land, die Badekultur, die gute Küche, das normale Essen ist ja für uns schon wie eine Entschlackungskur, das hab ich wirklich genossen.

T: Du arbeitest in Mattsee als Physiotherapeut und bist ständig auf irgendwelchen Fortbildungen. Kannst du uns kurz erzählen was dich sonst noch so beschäftigt?

M: Ich habe eine Praxis in Mattsee. Der Ort hier ist wirklich sehr schön, ich bin jetzt seit über zwei Jahren hier. Ich habe das Glück, dass Jumin Chen ganz in der Nähe wohnt und bin seit diesem Jahr in der Yiquan Lehrer Ausbildung die meistens in Seeham und teilweise in Mattsee selbst stattfindet. Außerdem beschäftige ich mich mit Body Talk und Nowo Balance. Und  ich bin kürzlich wieder Vater geworden.

T: Wie immer volles Programm. Es gäbe noch viele interessante Punkte um hier einzuhaken. Vielleicht können wir uns bei einer anderen Gelegenheit über weitere Themen unterhalten. Inzwischen danke ich sehr für dieses Gespräch!

Martin Wundsam – Bio

Dipl. Physiotherapeut, CBP

„Begegnung und Freiheit zulassen!“

Geboren 1965, aufgewachsen in Tirol, wohnhaft im wunderschönen Seengebiet nördlich von Salzburg.
Ich bin Vater von drei Kindern und im zweiten Anlauf glücklich verheiratet.

Nach einigen Komplikationen bin ich zu einem ganzheitlich arbeitenden Physiotherapeuten gewachsen:

Nach meiner Ausbildung zum Dipl. Physiotherapeuten folgten Jahre intensiver Auseinandersetzung mit Shiatsu, sowohl als Praktiker als auch als Unterrichtender.

Im Jahr 2000 begegnete mir NOWO BALANCE®. Mein persönliches und therapeutisches Bewegungsverständnis wurde dadurch grundlegend verändert.

Im Oktober 2006 lernte ich Akinobu Kishi Sensei und SEIKI kennen. Dadurch veränderte sich mein Verständnis von Berühren und Berührt – Werden.

BodyTalk begann ich im Juni 2006. Dadurch begann ich zu verstehen, wie wichtig Synthese und wie schädlich Ausschließlichkeitsdenken ist.

Mein eigener Bewegungs – Schleuderkurs bewegte sich von exzessivem Sport über Tai Chi, Do–In und Yoga zur Nowo Balance©. Seit dem Frühjahr 2006 übe ich regelmäßig Yiquan (wer weiß wo es noch hingeht…). Seit über 10 Jahren praktiziere ich mit wechselnder Intensität buddhistische Meditation.

http://www.bodytalksystem.com/bodytalk/professionals/details.cfm?id=12075

Nach der Veröffentlichung des Buches mit DVD “Der Weg zur Gesundheit”, das sich hauptsächlich mit Medizinischem Qigong befasst aber bereits auch einige Übungen aus dem Yiquan enthält, ist ein neues Buch speziell über Yiquan geplant. Der Aufbau soll dabei nicht wie im Qigong Buch in Theorie und Praxis geteilt sein sondern in jedem Kapitel jeweils praktische Übungen enthalten, die mit Theorie und praktischen Erfahrungen untermalt sind.

Dazu möchte Jumin Chen alle Teilnehmer der Lehrerausbildung dazu auffordern, bis spätestens Ende Januar Beiträge mit Erfahrungen aus der eigenen Übungspraxis, mit Schülern in Kursen bzw. in der Therapie von Patienten einzureichen. Die Beiträge sollten maximal eine halbe Din A4 Seite lang sein. Die Veröffentlichung des Buches ist für April 2009 geplant. Die Autoren der veröffentlichten Beiträge werden im Klappentext namentlich genannt.

Ziel des Buches ist es, die anspruchsvolle und komplexe Yiquan Methode in einer Form aufzubereiten, die eine breite Zielgruppe zum Üben motivieren kann. Von der Schülerseite wurde gewünscht, dass das Buch auch korrekt übersetzte Originalzitate von Wang Xiangzhai enthalten sollte.

Öffnen und Schließen

Im letzten Yiquan Seminar für Lehrer am vergangenen Wochenende in Seeham bei Salzburg war das Hauptthema Öffnen und Schließen. Diese elemetare Bewegung wurde anhand der Yao Fa und der Xuán Fa Methode trainiert und zwar sowohl als Zhanzhuang (statisch) als auch als Shili (dynamisch).

Yao Fa bedeutet wörtlich etwa “instabil” und bezeichnet eine seitliche Bewegung, die den Gegner in der besonders störanfälligen seitlichen Richtung aus dem Gleichgewicht bringt. Yao Fa kann im Parallelstand (Pingbu) geübt werden, indem man sich einen Widerstand an der Körperseite vorstellt, der mit der gesamte Körperseite gleichmäßig geschoben wird. Dabei sollte der Körper sich aufrecht in einer Ebene bewegen. Diese einheitliche Seitwärtsbewegung wird am Besten mit Hilfe von einem oder zwei Partnern an Hüfte, Knie und Schulter kontrolliert. Zusätzlich zieht bei der Verlagerung nach links das linke Knie eine vorgestellte Feder zwischen den Knien auseinander und macht so eine öffnende Bewegung (Kai), auf der rechten Seite öffnet das rechte Knie.

Diese Bewegung wird als Shili deutlich sichtbar mit einer Gewichtsverlagerung von maximal 70% zu 30% geübt und als Zhanzhuang mit äußerlich kaum wahrnehmbarer Bewegung und einer Gewichtsverlagerung von 49% zu 51% und feiner. Interessant ist dabei, welche Vorstellung als seitlicher Widerstand an der Körperaußenseite gewählt wird. Ein festerer Widerstand, wie etwa eine harte Matratze oder ein Baum, betont die Kraftentwicklung während ein weicherer Widerstand wie Watte oder Wasser eine feinere Wahrnehmung trainiert.

Die Xuán Fa Methode, wörtlich “kreisförmig”, ist etwas komplexer und teilt sich in drei Untergruppen. Dabei wird nicht nur seitlich verlagert sondern auch in der Richtung vor und zurück und zwar:

  • in Rechtecksform: z.B. nach links, nach hinten, nach rechts, nach vorn
  • in Rautenform: von vorne Mitte schräg nach links zurück, nach rechts zurück zur Mitte, nach rechts vor, nach links vor zur Mitte
  • elliptisch

Verschiedene Handhaltungen sind möglich, z.B. Arme hängen lassen, Tuobao (Ball von unten halten), oder Chengbao (Ball vor Köper halten).

Beide Methoden werden natürlich auch in Dingbabu (ein Fuß vorne) geübt. Die Vorstellungsarbeit mit öffnen (kai) und schließen (he) ist sehr komplex und anspruchsvoll. Es gilt, wie schon bei anderen Zhanzhuang und Shili Übungen, das Prinzip: nach vor gehen und schließen, zurückgehen und öffnen.

Ein weiterer Schwerpunkt galt dem Guogua Shili (”haken  und hängen”). Bei dieser schwierigen Bewegung werden die Handflächen zueinander gedreht, der Köper geht tief während die Kopffeder gleichzeitig nach oben zieht, die Kniefedern öffnen und am Rücken wird gleichmäßig nach hinten gedrückt. Die Ellbogen beugen spiralig nach unten und öffnen gleichzeitig nach außen. Diese Bewegung wird angewandt wenn die Hände des Gegners oben liegen. Durch die nach vorne zeigenden Finger wird der Gegner am ersten Daumengelenk eingehakt, gezogen und ausgehoben, gleichzeitig werden seine Arme geöffnet sodass mit einem Stoß eingedrungen werden kann. Bei korrekt ausgeführter Bewegung wird die Bedeutung des Öffnens der Kniefedern klar, eine winzige Bewegung an der Basis bewirkt eine starke Kraft an den Endpunkten an den Händen! Wie immer im Yiquan ist eine einheitliche Bewegung des ganzen Köpers durch den Einsatz aller vorgestellten Federn die Voraussetzung.

Das neue Buch von Jumin Chen ist jetzt im Raum für Bewegung erhältlich. Preis 17,90.-!

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