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Chinesisches Neujahrsfest 2011

Chinesisches Neujahrsfest und Frühlingsfest

Februar 2011

Das chinesische Frühlingsfest Chunjie ist gleichzeitig das chinesische Neujahr. Nach dem chinesischen Kalender wird es am 1. Tag des 1. Monats gefeiert.

Zu den wichtigsten Bräuchen und Vorbereitungen gehört der Rituelle Hausputz, bei dem die ganze Familie mitmacht. Zur Verabschiedung des alten Jahres bespritzt man Haus und Hof mit Wasser und bringt einen glückwünschenden Spruch an seiner Haustür an.

In der Chuxi -Nacht, dem Silvesterabend, treffen sich in China die Familien, essen gemeinsam und entzünden überall Lichter, um alles Dunkle zu verscheuchen. Mit Weihrauchopfern und Feuerwerken gedenkt man der Ahnen.

Erst am nächsten Tag werden andere Verwandte und Freunde besucht. Dazu ziehen die Chinesen neue Kleidung an, wünschen sich Glück und feiern das Neujahrsfest mit Tanz, traditionellen Spielen, Theater und Märkten.

Termine Chinesisches Neujahr 2011-2019

Chinesische Neujahr 2011: 3. Februar 2011
Beginn Jahr des Metall-Hasen (xinmao)

http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisches_Neujahrsfest

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Wir nähern uns dem Ende der Ausbildung und es wird deutlich, dass die kampfkunstorientierte Anwendung immer mehr Raum gewinnt. In diesem Seminar wurden in intensiver Gruppenarbeit die 12 wichtigsten Shili-Übungen analysiert, und zwar in Bezug auf

  • Bewegung
  • Vorstellung
  • Bedeutung (Funktion, Anwendung)

Am interessantesten und am meisten diskutiert wurde dabei wohl die Anwendung, bzw. der Bezug zum Tuishou. Dabei bewegt man sich in einem schwierigen Spannungsfeld. Einerseits hat sich Wang Xiangzhai mit seinem Yiquan System ja radikal vom Ansatz festgelegter Techniken mit konkreten Anwendungen und Übungsformen gelöst, andererseits muss man das Training strukturieren und kann mit hilfreichen Grundelementen und Prinzipien die Umsetzung im Tuishou und Sanshou (Freikampf) erleichtern.

Meiner Meinung nach wird deutlich, dass Jumin Chen sich dem Prinzip des eigenen Forschens sehr verpflichtet fühlt und den „formlosen“ Charakter des Yiquan bewahren will. Bewegungen, die nur äußerlich vom Lehrer kopiert werden, ohne eine innere Lebendigkeit, ohne mit Sinn gefüllt zu werden, ohne inneres Verständnis, können nur zu einer toten Kampfkunst führen. Zu starke Eingriffe des Lehrers könnten die Entwicklung und die Eigenständigkeit einschränken.

Dem gegenüber steht das Bedürfnis der Schüler, auf diesem mühevollen und langwierigen Weg der Erkenntnis Hilfestellung zu bekommen und vielleicht die eine oder andere Abkürzung nehmen zu können. Wie gewöhnlich hat wohl der Lehrer mehr Zeit als der Schüler.

Eine solche Lebendigkeit war bei der gemeinsamen „Forschungsarbeit“ jedenfalls zu spüren, zumal auch die Erfahrungen, die einige Schüler in China bei Yao Chengrong gemacht hatten, in die Diskussion einflossen.  Wie schön, dass hier in Europa, wo sich Yiquan wohl auch an die Bedürfnisse europäischer Schüler anpassen und bis zu einem gewissen Grad eigenständig entwickeln wird, die Verbindung zum fernen Ursprungsland China mit der direkten Übertragungslinie von Jumin Chen (Ehrenpräsident von Yao Chengrongs Beijing Yiquan Academy) über Yao Chengrong so stark zu spüren ist!

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truegongfu: Martin, du bist gerade aus Japan zurückgekommen. Was hast du dort gemacht?

Martin Wundsam: Ja, das stimmt. Ich war fast drei Wochen in Japan. Es ging hauptsächlich um Seiki aber wir hatten ein sehr dichtes und vielfältiges Programm.

T: Was ist das für eine Methode?

M: Seki ist eine Behandlungsmethode, die von Akinobu Kishi entwickelt wurde. Er war ein sehr erfolgreicher Shiatsu Therapeut und verdiente in den siebziger Jahren eine Menge Geld im Westen, vor allem in Frankreich. Mit fast 30 Jahren hatte er dann eine schwere persönliche Krise und zog sich nach Japan zurück, wo er intesiv shintoistische Rituale praktizierte. Dabei erlebte er ein 3 Tage andauerndes „Katsugen“, das sind unwillkürlicher Bewegungen die spontan auftreten. Er hatte zeitweise das Gefühl verrückt zu werden, spürte aber gleichzeitig, dass sein Geist immer klarer wurde.  Schließlich entwickelte er seine eigene Methode, die mit Shiatsu überhaupt nichts mehr zu tun hat.

T: Das ist interessant, dieses Katsugen kling ganz nach einem Phänomen das im Qigong als „spontane Qi Bewegung“ bekannt ist. Diese soll ebenfalls Blockaden beseitigen und zu Heilung führen. Kannst du uns die Methode näher erklären?

M: Wenn man Kishi bei der Arbeit zusieht ist das wirklich beeindruckend. Er kommt mit so wenig aus, es geht sehr viel um das Wahrnehmen.

T: Das erinnert mich an Feldtheorien. Ein Organismus beeinflusst den anderen und Zustände gleichen sich an. Der kranke Organismus richtet sich möglicherweise am Gesunden aus und strukturiert sich neu. Ich könnte mir vorstellen, dass solche Phänomene auch in der Psychotherapie eine wichtige Rolle spielen. Es geht dabei wohl um Resonanz.

M: Kishi Sensei hat sich bis jetzt geweigert ein Buch zu schreiben oder eine Schule zu gründen, er möchte dass seine Methode lebendig bleibt, dass seine Schüler selbst Erfahrungen machen, lernen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

T: So hat das auch Wang Xiangzhai, der Gründer des Yiquan gesehen. Er ermutigte seine Schüler immer zum Experimentieren und kritischen Denken. Fließen auch Kampfkunstelemente in seine Methode ein?

M: Es gibt keine direkte Verbindung aber Kishi’s Vater war Judo Champion. Außerdem steht Kishi der Omoto Sekte nahe, das ist ein Ablegers des Shintoismus, der traditionellen japanischen Religion. Interessanterweise war auch Ueshiba O Sensei, der Gründer des Aikido, bei Omoto. Außerdem haben wir Waraku geübt, das ist eine Kampfkunst die von Maeda Sensei, einem ehemaligen Karate Meister entwickelt wurde. Wir lernten einige Grundübungen, die auch mit sehr dicken Holzschwertern ausgeführt werden.

T: Du hast ja selbst längere Zeit Aikido geübt.

M: Ja das stimmt. Aikido ist eine rein defensive Kampfkunst die auf kreisförmigen Bewegungen basiert. Ueshiba war ein sehr spiritueller Mensch. Wir haben unter anderem in einem Dojo trainiert, in dem er auch schon unterrichtet hat. Das sagt schon was über den Stellenwert von Maeda Sensei, der hierzulande nicht so bekannt ist.

T: Ueshiba war ja während der japanischen Invasion in China. Manche Experten glauben, dass er dort mit Baguazhuang in Kontakt gekommen ist. Als ich das erste Mal Bagua gesehen habe hat es mich sehr stark an Aikido erinnert. Er hatte dort im Krieg in lebensbedrohlichen Situationen sehr starke spirituelle Erlebnisse. Aus seinem ursprüglich recht harten Aiki Bujutsu wurde dann das runde defensive Aikido, der „Weg der Harmonie“.

M: Das kann ich mir gut vorstellen. Ich habe übrigens auch sein Grab besucht.

T: Ihr habt also Seiki und Waraku geübt, was stand noch auf dem Programm?

M: Wir hatten ein sehr buntes Rahmenprogramm mit Kalligrafie, meditativer Kalligrafie, traditionellem japanischem Trommeln, Teezeremonie, No Theater und wir besuchten viele Schreine. Eigentlich war es ein bisschen wie eine Pilgerreise. Kishi führte uns zu einigen Plätzen die für ihn sehr wichtig sind. Dabei waren besonders zwei Schreine, bei denen ich spürte, dass es echte Kraftplätze waren.

T: War es dein erstes Mal in Japan?

M: Nein, ich war zuletzt vor 12 Jahren dort. Ich habe mich ja früher viel mit Shiatsu und Naikan beschäftigt. Japan ist schon ein tolles Land, die Badekultur, die gute Küche, das normale Essen ist ja für uns schon wie eine Entschlackungskur, das hab ich wirklich genossen.

T: Du arbeitest in Mattsee als Physiotherapeut und bist ständig auf irgendwelchen Fortbildungen. Kannst du uns kurz erzählen was dich sonst noch so beschäftigt?

M: Ich habe eine Praxis in Mattsee. Der Ort hier ist wirklich sehr schön, ich bin jetzt seit über zwei Jahren hier. Ich habe das Glück, dass Jumin Chen ganz in der Nähe wohnt und bin seit diesem Jahr in der Yiquan Lehrer Ausbildung die meistens in Seeham und teilweise in Mattsee selbst stattfindet. Außerdem beschäftige ich mich mit Body Talk und Nowo Balance. Und  ich bin kürzlich wieder Vater geworden.

T: Wie immer volles Programm. Es gäbe noch viele interessante Punkte um hier einzuhaken. Vielleicht können wir uns bei einer anderen Gelegenheit über weitere Themen unterhalten. Inzwischen danke ich sehr für dieses Gespräch!

Martin Wundsam – Bio

Dipl. Physiotherapeut, CBP

„Begegnung und Freiheit zulassen!“

Geboren 1965, aufgewachsen in Tirol, wohnhaft im wunderschönen Seengebiet nördlich von Salzburg.
Ich bin Vater von drei Kindern und im zweiten Anlauf glücklich verheiratet.

Nach einigen Komplikationen bin ich zu einem ganzheitlich arbeitenden Physiotherapeuten gewachsen:

Nach meiner Ausbildung zum Dipl. Physiotherapeuten folgten Jahre intensiver Auseinandersetzung mit Shiatsu, sowohl als Praktiker als auch als Unterrichtender.

Im Jahr 2000 begegnete mir NOWO BALANCE®. Mein persönliches und therapeutisches Bewegungsverständnis wurde dadurch grundlegend verändert.

Im Oktober 2006 lernte ich Akinobu Kishi Sensei und SEIKI kennen. Dadurch veränderte sich mein Verständnis von Berühren und Berührt – Werden.

BodyTalk begann ich im Juni 2006. Dadurch begann ich zu verstehen, wie wichtig Synthese und wie schädlich Ausschließlichkeitsdenken ist.

Mein eigener Bewegungs – Schleuderkurs bewegte sich von exzessivem Sport über Tai Chi, Do–In und Yoga zur Nowo Balance©. Seit dem Frühjahr 2006 übe ich regelmäßig Yiquan (wer weiß wo es noch hingeht…). Seit über 10 Jahren praktiziere ich mit wechselnder Intensität buddhistische Meditation.

http://www.bodytalksystem.com/bodytalk/professionals/details.cfm?id=12075

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Donnerstags, 18-19h Yiquan

Raum für Bewegung:
Andechsstr. 48

Anmeldung:
0676-89193201
mail@jayoga.com

genaue Kursinhalte siehe unten

Nur noch wenige Plätze frei!

Sonntags, 18-19h Qigong

Raum für Bewegung
Andechsstr. 48

Anmeldung:
0676-89193201
mail@jayoga.com

genaue Kursinhalte siehe unten

Nur noch wenige Plätze frei!

Kursinhalte Yiquaninnere Kampfkunst, Mediation und Gesundheitspflege

  • Prinzipien des Yiquan
  • Vorbereitungsübungen
  • Zhanzhuang („Stehen wie ein Baum“ – statische Übungen mit Vorstellungskraft)
  • Mocabu (Schritttechnik)
  • Shili („Kraftprobe“ – bewegte Übungen mit der Vorstellungskraft)
  • Vorstellungsarbeit (Mentalttraining)

Kursinhalte Qigongmeditative Übungen zur Gesundheitsförderung

  • Prinzipien des Qigong
  • Renshenfa – vorbereitende Übungen
  • Lianqifa – Übungen zum Aufbau von Qi, Erleben von Qi-Gefühl
  • klassische Qigongbewegungen
  • Yin-Yang-Hände, Übungsreihe aus dem daoistschen Qigong
  • Zhanzhuang („Stehen wie ein Baum“)

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Wikipedia hat die Antwort auf (fast) alle Fragen, jetzt gibt es auch Infos zu Yiquan.

http://de.wikipedia.org/wiki/Yiquan

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Feinmechanik mit Jumin Chen

Erste Lehrerausbildung der Europäischen Yiquan Akademie

Im zweiten Block der Yiquan Ausbildung ging es vor allem um die Feinheiten der inneren Arbeit bei Zhanzhuang und Shili.
Wenn wir ganz an der Basis beginnen, können wir grundsätzlich zwischen willkürlichen und unwillkürlichen Bewegungen im menschlichen Körper unterscheiden.
Die unwillkürlichen Bewegungen laufen gänzlich ohne unser Zutun ab, z.b. die Darmbewegungen, der Schluckreflex, das Gähnen, usw. Auch eine Vielzahl täglicher Handlungen und Einzelbewegungen sind automatisiert und funktionieren ohne dass wir bewusst bei der Sache sind, man denke nur an die einzelnen Bewegungen beim Autofahren, im Sport, beim Tippen am Computer u.ä.

Bei den willkürlichen Bewegungen gibt es ebenfalls zwei Unterscheidungen. Zum einen können wir bewusst eine Bewegung ausführen, wie etwa wenn wir nach etwas greifen und uns dessen bewusst sind, weil wir zum Beispiel überlegt haben, ob es in Ordnung oder erlaubt ist, dass wir diesen Gegenstand in die Hand nehmen. Wir sind dann bewusst, setzen aber keine Vorstellungskraft ein.
Die zweite Art der willkürlichen Bewegung ist eben jene mit Yi, wie wir sie etwa im Shili anwenden. Dabei arbeitet nicht nur der primär betroffene Muskel, z.B. der Bizeps, sondern nach dem Prinzip der widerstreitenden Kräfte auch sein Gegenspieler, in diesem Fall der Trizeps. Laut Physiologie ist der Agonist übrigens immer beteiligt um eine kontrollierte Bewegung zu ermöglichen, durch den Einsatz von Yi wird seine Aktivierung aber verstärkt.
Es wird also Yi (Vorstellung) und Li (Kraft) eingesetzt.

Beim Kraftaufbau unterscheiden wir drei Stufen:

  1. Entspannen
  2. Entspannen und Anspannen
  3. Entspannen und Anspannen zugleich

Diese Stufen sind wichtig für unsere Praxis im Zhanzhuang und Shili. Zu Beginn sind wir immer zu verkrampft, wenden zuviel Kraft auf. Die erste Aufgabe beim Stehen ist also die Entspannung und das Lösen von Blockaden.
In der zweiten Stufe wechseln wir bewusst von Entspannung zu Anspannung. Arbeiten wir zum Beispiel im Shili mit der Bewegung vor /zurück, so schieben wir mit einer gewissen Spannung nach vorn, entspannen, ziehen wieder mit etwas Spannung zurück und entspannen wieder. Dabei ist der Unterschied von Anspannung und Spannung sehr gering, denn Anspannung heißt mit Vorstellung (fast) ohne Kraft, und auch die entspannte Haltung erfordert immer eine gewisse Grundspannung. Nach dem Üben einer Richtung können wir eine zweite dazunehmen, z.B. vor + schließen, entspannen, zurück + öffnen, entspannen.

Für die Endform wurden von Wang Zhangzhai sieben wichtige Punkte erklärt:

  1. Oben entspannt und unten angespannt
  2. Gen (“Wurzel” also Rumpf und Beine) entspannt, Shao (“Zweige, Endung” also Hände, Füße) angespannt
  3. Schulter entspannt und Gesäß angespannt
  4. Arme entspannt, Beine angespannt
  5. Brust entspannt, Bauch angespannt
  6. Rücken entspannt, Hüfte (Kua) angespannt
  7. Xing (Form, Körperhaltung) entspannt und Yi (Vorstellung) angespannt

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Gongfu T-Shirts

design 1In Kürze wird es eine Serie von Gongfu T-Shirts mit pfiffigen Slogans geben. Einstweilen sei auf den T-Shirt Wettbewerb hingewiesen. Für kurze Zeit besteht noch die Möglichkeit des online votings für die einzelnen designs!

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